AD:keY – Interview

10 Fragen / 10 Antworten

1. Wann und warum seid ihr Musiker geworden? 

Rene: Ich habe seit Ende der 70er eine Affinität zu elektronischer Musik entwickelt. Schuld daran waren Kraftwerk und später Depeche Mode. Aber ich habe erst spät angefangen, selbst zu musizieren. Mitte der 90er hat es mir dann gereicht. Ich wollt es mal ausprobieren. So kaufte ich meinen ersten Synthesizer.

2. Was sind eure Merkmale? Was macht euch speziell?

Rene: Ich glaube, was uns unverwechselbar macht, ist die Art, wie wir live agieren. Wir treten als Ehepaar auf – und das spüren die Konzertbesucher. Wir versuchen, ein positives Gefühl zu vermitteln, gute Laune zu verbreiten. Wir geben uns „den Ball“ gegenseitig in die Hand. Das kann man auf unseren Alben auch hören – unsere Art des Zusammenspiels, der Wechsel zwischen Andrea und meinem Vocals.

3. Wer und was hat euch inspiriert?

Rene: Meine Inspirationsquellen finde ich im Alltag und in guter Literatur. Andrea antwortet bestimmt gleich: Hermann Hesse und Charles Bukowski.

4. Wie stellt ihr euch das Hören eurer Musik vor? Wo hört ihr am liebsten??

Rene: Unsere eigene Musik hören wir ständig: Im Studio während der Produktion, im Auto, um die Songs zu testen und manchmal auf Parties, wenn der DJ mal nicht die ewig gleichen abgedroschenen Songs ihrer Allstar-Heros spielt. Am liebsten höre ich unsere Musik im Studio.

5.Wer sind eure wichtigsten Vorbilder und warum?​

Rene: Kraftwerk, weil meine erste Begegnung mit elektronischer Musik als Kind Ende der 70er während einer Autofahrt zur Ostsee stattfand, als im Radio „Autobahn“ lief. Armageddon Dildos, weil mir ein Freund kurz nach dem Mauerfall eine Schallplatte mitbrachte, die „Thats Armageddon“ hieß. Diese Platte hatte mich umgehauen. Uwe Kanka – der Frontmann, ist bis heute für mich eine Art Mentor, denn wir haben 10 Jahre lang gemeinsam Musik gemacht und europaweit über die Bühnen gehüpft. Front 242, weil sie Ende der 80er wegweisende Musik machten.

6. Welche Rolle spielen die sozialen Medien für eure Karriere? Wie wichtig ist z. B. YouTube oder Instagram für euch?

Rene: Für mich sind die social Media-Plattformen in erster Linie eine Werbeplattform. In zweiter Linie sind sie Kommunikationsmedien mit Freunden und Fans.

7. Macht Ihr eigentlich noch was neben der Musik?

Rene: Unser täglich Brot verdienen wir im Bildungsbereich. Was unsere Freizeitaktivitäten betrifft, trifft man uns oft auf Lesungen, da wir beide vernarrt in Bücher sind. Weil ich Kunst studiert habe, fühle ich mich auch der Malerei hingezogen. Leider fehlt da oft die Zeit, um selbst kreativ zu werden. Aber wenn ich zu Farbe und Pinsel greife, dann für Buchillustrationen für befreundete Schriftsteller und für das Artwork von AD:keY.

8. Was war bis jetzt der beste Auftritt, den ihr erlebt habt?

Rene: Spontan geprochen – Kassel 2015, ich glaube, das war der Winterstomp. Oder das Napoli-Konzert 2009.

9. Wer sollte euch spielen, wenn euer Leben verfilmt wird?

Rene: Schwere, aber interessante Frage: Für meinen Part ein noch unbekannter Schaupieler, der nach der Verfilmung eine steile Karriere vor sich hat und durch die Decke geht. 😉

10. Letzte Frage: Was wünscht ihr euch für die nächsten 10 Jahre, was braucht ihr dafür?

Rene: Ich wünsche mir nichts weiter als Gesundheit. Dazu brauche ich meine Frau Andrea, meine Familie und unsere Freunde.

 
 
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