Beborn Beton ist eine Elektropop-Band aus Deutschland.

Bandgeschichte

Beborn Beton - E-Tropolis Festival im Jahr 2016

Beborn Beton wurden 1989 von Michael B. Wagner (Musik) und Stefan Tillmann (Musik) gegründet und kurze Zeit später durch Stefan Netschio (Text und Gesang) ergänzt. Durch erste Tapeveröffentlichungen (1989–1992), über Samplerbeiträge (seit 1991) und einer Vielzahl an Livegigs erspielten sie sich schnell eine beträchtliche Fangemeinde.

Dies führte 1993 zum Plattendeal bei dem Dortmunder Label Subtronic, die das Debüt Tybalt mit der Auskoppelung Twisted und zwei Jahre später Concrete Ground herausbrachten.

Wegen künstlerischer Differenzen trennte sich Beborn Beton 1996 von dem Label und wagte mit Strange Ways Records einen Neuanfang. Eine wohl richtige Entscheidung, wie sich später herausstellt, denn der Erfolg der dritten Beborn Beton Scheibe Nightfall übertraf die Erwartungen der Band bei weitem.

Ein Jahr später wurde der Erfolg mit dem Album Truth noch einmal übertroffen, mit dem man die ausgetretenen Independent-Pfade verließ und melancholische Pop Hymnen schuf. 1999 erschien das Album Fake, auch dieses war erfolgreich.

Seitdem widmeten sich die Künstler einem ehrgeizigen Remixprojekt, welches seit November 2000 zu kaufen ist. Wenn auch die musikalische Arbeit in diesem Fall zum größten Teil von anderen Musikern erbracht wurde, wurde das Projekt doch von der Band selbst organisiert und vorbereitet. So mussten z. B. für einige Stücke der Gesang neu aufgenommen und Samples bereitgestellt werden. Zum anderen wurden im Gegenzug Remixe für viele der beteiligten Bands angefertigt.

Im Mai 2002 erschien in den USA bei WTII Records eine mit weiteren Remixen angereicherte Best-Of Doppel CD, die erste Veröffentlichung in den USA. Begleitet wurde die Ausgabe von einer vierwöchigen Tournee durch 15 Städte, von der Ost- (Miami) bis zur West-Küste (Seattle).

2015 erschien das Album „A Worthy Compensation“ beim Label Dependent erscheinen welches international positive Kritik erfuhr. Erstmals erschien auch eine limitierte Vinylausgabe als „Complete“ Version bestehend aus Farbbooklet, 2 LP und 2 CD.

Ein Jahr später wurde die Single „She Cried“ aus dem Album als 7 Track EP veröffentlicht.

Diskografie

  • 1993 Tybalt (Label: Subtronic)
  • 1993 Twisted (Label: Subtronic)
  • 1994 Concrete Ground (Label: Subtronic)
  • 1996 Nightfall (Label: Strange Ways)
  • 1997 Tybalt – Re-Release (Label: Dark Star)
  • 1997 Truth (Label: Strange Ways)
  • 1997 Another World (Label: Strange Ways)
  • 1998 Concrete Ground – Re-Release (Label: Strange Ways)
  • 1999 Poison (Label: Strange Ways)
  • 1999 Fake (Label: Strange Ways)
  • 1999 Fake Bonus (Label: Strange Ways)
  • 2000 Rückkehr zum Eisplaneten (Label: Strange Ways)
  • 2002 Tales from another world (2 CD) (Label: Wtii, LLC)
  • 2015 A Worthy Compensation (CD or 2CD/2LP) (Label: Dependent)
  • 2016 She Cried EP (CD or 1LP) (Label: Dependent)

Remixe für andere Künstler angefertigt von Beborn Beton

  1. Apoptygma Berzerk – Kathy’s Song
  2. Infam – Limbo
  3. – Majesty
  4. Funker Vogt – Under Deck
  5. – The Voice
  6. De/Vision – Your Hands on My Skin
  7. Clan of Xymox – Something Wrong
  8. Camouflage – I Can’t Feel You
  9. In Strict Confidence – Seven Lives
  10. Wolfsheim – Approaching Lightspeed
  11. Virtual Server – The Earth (featuring Reagan Jones of Iris)
  12. – Manifesto
  13. Technoir – All in My Head
  14. Purwien – Alle Fehler (featuring Joachim Witt)
  15. – DGTal Blood
  16. Purwien – So kalt
  17. – Ready
  18. – Life is a Show
  19. Ad Inferna – Vertige
  20. Minerve – My Universe
  21. – Moonwalking
  22. – Dreams in Black and White
  23. – Pride Of St. Mark’s
  24. – Chymera
  25. – Honest
  26. – Inte så svårt
  27. – Uncontrollable
  28. SITD – Dunkelziffer
  29. Love? – I Walk Alone
  30. – Give Me One More Chance to Get the High Score, Then We Can Go
  31. – Who needs?
  32. Halo Effect - Alone
  33. Adam is a girl - Salt
  34. Zynic - Side Effects
  35. Torul - Explain
  36. Solitary Experiments - Crash & Burn

Weblinks