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Der Böll Interview

VonChris

Apr 18, 2020

Interview mit Der Böll – punkiger Post-Grunge der Neuzeit

10 Fragen / 10 Antworten

1. Wann und warum seid ihr Musiker geworden?

Oh Danke. Die Frage impliziert, dass wir Musiker sind. Das bekommen wir selten zu hören. Naja, also als wir uns entschieden haben Musik zu machen war das ja noch was ganz Neues. Gab‘s ja noch nicht so lange. Die Menschen hatten grad das Feuer entdeckt. Manch einer konnte schon aufrecht gehen… an das Rad war noch gar nicht zu denken.

2. Was sind eure Merkmale? Was macht euch speziell?

Das Scharfe F. Eine spezielle Ausdrucks- und Gesangstechnik die wir entwickelt haben. Beherrscht sonst keiner. – Katja Burkhard vielleicht ein wenig.

3. Wer und was hat euch inspiriert?

 

Es gab mal dieses eine Werbeplakat? – Mark, weißt du noch? – Ne. Ich glaube, da war ein Elch drauf. – Doch. Doch. – Ging um irgendwas mit Seife. – So in ganz tollen Farben. – Ach Mensch. Mark weiß es leider auch nicht mehr genau. Ja, auf jeden Fall, das fanden wir echt ansprechend. Hat uns auch irgendwie berührt.

5. Wie stellt ihr euch das Hören eurer Musik vor? Wo hört ihr am liebsten??

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Der Böll Hörer ganz akribisch mit Muße und Andacht unseren in Gold gegossenen Geniestreichen lauscht. Vor großen, Watt starken und perfekt eingemessen Boxen. In abgedunkelten schalldichten Räumen, damit kein störender Einfluss von außen dieses unnachahmliche perfekte Erlebnis torpediert.

 

Och, wir hören eigentlich nur beiläufig mit dem Handy Musik. Wir skippen auch viel, weil uns alles nach maximal dreißig Sekunden langweilt.

4. Wer sind eure wichtigsten Vorbilder und warum?

Johannes Heesters! Meine Herren. Der ist 108 Jahre alt geworden. Und sah immer noch großartig mit Schal aus. Das wollen wir auch schaffen.

6. Welche Rolle spielen die sozialen Medien für eure Karriere? Wie wichtig ist z.B. YouTube oder Instagram für euch?

Für Influenza sind soziale Netzwerk natürlich super. Gerade wenn es darum geht etwas Virales zu verbreiten. Der ganze Unrat und Dreck sind da hilfreicher Nährboden und nur wenige verfügen, gerade auch mental über einen ausreichenden Virenschutz…

7. Macht Ihr eigentlich noch was neben der Musik?

8. Was war bis jetzt der beste Auftritt, den ihr erlebt habt?

Ja klar. Nur Musik alleine? Ganz ehrlich, dass ist illusorisch. Ne, wir machen noch einiges. Also ein Großteil unseres Tages geht allein schon für Schlaf drauf. Oftmals sind allein dafür schon acht neun Stunden weg. Essen. Ja. Auch das nimmt viel mehr Zeit in Anspruch als viele glauben. Tja und in unserem Alter auch so Dinge wie Klo halt. Weißte? Dreimal aufstehen um einmal zu pinkeln. Ach je…

Helge Schneider „I break together“ Tour 2007. Unglaublich. Der Mann kann. Also einfach alles. Und die Band: cok iyi!

9. Wer sollte euch spielen, wenn euer Leben verfilmt wird?

10. Letzte Frage: Was wünscht ihr euch für die nächsten 10 Jahre, was braucht ihr dafür?

Till Schweiger. In allen Rollen und als Regisseur. Wir achten und ehren Till. Den versteht man noch schlechter und er macht trotzdem sein Ding. Zieh durch Bro!

Mehr Rente. Also so generell, aber halt vor allem auch für uns. Ganz ehrlich da haben wir schon Angst vor. Joah… mehr Einnahmen wären dafür gut. Das heißt allerdings, ihr da draußen müsst mehr für Der Böll ausgeben. Ha ja. Der Kreislauf des Geldes.

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